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Video: Swissvario von Optiswiss – Optik Schwalb setzt auf neues Gleitsichtportfolio

Optik Schwalb hat Optiswiss als Hauptlieferanten für Brillengläser gewählt und setzt dabei auf das neu entwickelte Swissvario-Gleitsichtportfolio. Inhaber Jean Pierre Schwalb erklärt im Interview, warum die Partnerschaft und die klare Produktstruktur für seinen Betrieb entscheidend sind.

Swissvario von Optiswiss: Optik Schwalb setzt auf neues Gleitsichtportfolio

Laut Schwalb deckt Optiswiss rund 99 Prozent der fachlichen Anforderungen von Optik Schwalb ab. Eine wichtige Rolle spiele zudem die Exklusivpartnerschaft: Da der Betrieb mit unabhängigen Brillenlabels arbeitet, ist ihm auch die Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Brillenglaspartner wichtig.

Im Zentrum steht das aktualisierte Swissvario-Portfolio, ein neu entwickeltes Konzept, bei dem alle Gleitsichtgläser auf einem gemeinsamen technologischen Grundstock aufbauen. Das Spektrum reicht vom Einstiegsglas Swissvario Smart bis zum Biometrics Horizon, einem biometrischen und vollindividualisierten Gleitsichtglas. „Biometrisch“ bedeutet, dass individuelle Merkmale des Auges bei der Berechnung des Glases berücksichtigt werden.

Für die Beratung sieht Schwalb einen wesentlichen Vorteil in der klaren Struktur des Portfolios: Die unterschiedlichen Individualisierungsstufen ließen sich verständlicher erklären und stärker mit den individuellen Anforderungen der Kunden verknüpfen. Dadurch könne das Team die Unterschiede zwischen den Produkten nachvollziehbarer vermitteln.

Auch die Verträglichkeit spielt eine Rolle: Beim Biometrics Horizon spricht Schwalb von einer „absoluten Spontanverträglichkeit“ – also dem Anspruch, dass sich Kunden unmittelbar nach dem Aufsetzen der Brille wohlfühlen sollen. Diese Einschätzung ist als Aussage des Unternehmers zu verstehen.

Das Beispiel Optik Schwalb zeigt, dass die Wahl eines Brillenglaslieferanten über technische Produktmerkmale hinausgehen kann. Neben Sortiment und Produktqualität spielen auch Partnerschaft, Positionierung und die Nutzbarkeit eines Portfolios in der Kundenberatung eine Rolle. Mit Swissvario verfolgt Optiswiss laut Schwalb einen abgestuften Ansatz, der unterschiedliche Anforderungen innerhalb eines zusammenhängenden Gleitsichtkonzepts abbildet. Für den Optiker liegt der praktische Nutzen vor allem darin, die Auswahl des passenden Gleitsichtglases strukturiert und verständlich begründen zu können.

Swissvario verbindet unterschiedliche Technologiestufen – vom standardisierten Einstieg bis zur biometrischen Individualisierung. Ob das Konzept seine Vorteile im Alltag ausspielen kann, hängt letztlich davon ab, wie gut sich die technischen Unterschiede in eine nachvollziehbare und individuelle Gleitsichtberatung übersetzen lassen.

Christoph Hillermann-Giannoutsos