Mit den Modellen „Ceni“ und „Cenaya“ bringt Götti Dimension die Doppelsteg-Brille zurück in den Fokus moderner Fassungsdesigns. Das ikonische Gestaltungselement, das vor allem aus der Aviator-Ästhetik der 1970er Jahre bekannt ist, wird dabei technisch und formal neu gedacht. Das Modell ist klar im Premium-Segment verankert und vereint Designanspruch mit Alltagstauglichkeit. Laut Hersteller verschmelzen klassische Formensprache und innovative 3D-Druck-Technologie zu einem zeitgemäßen Produktkonzept.

Götti: Warum erlebt die Doppelsteg-Brille aktuell ein Revival im Premiumsegment?
Die Doppelsteg-Brille zählt zu den prägnantesten Designklassikern der Brillenmode und erlebt derzeit eine Renaissance. Während der Doppelsteg ursprünglich funktionale und militärische Ursprünge hatte, dient er heute vor allem als bewusst eingesetztes Stilmittel.
Der Doppelsteg entstand 1936 als funktionale Sicherheitsbrille für US-Kampfpiloten von Bausch & Lomb (“Ray-Ban Aviator”), um Blendung in großen Höhen zu minimieren und stabilen Sitz bei Manövern zu gewährleisten. Die großen tropfenförmigen Gläser aus schwerem Mineralglas erforderten zusätzliche Verstärkung – der zweite Steg steigerte die Verwindungssteifigkeit des Rahmens, verteilte das Gewicht besser und sicherte bei Cockpit-Vibrationen, Wind und schnellen Bewegungen einen festeren Halt auf der Nase. Im Zweiten Weltkrieg wurde er Standardausstattung und durch Persönlichkeiten wie General MacArthur ikonisch. Was technisch begann, wandelte sich in den 1970er Jahren zum modischen Statussymbol, das heute vorwiegend als ästhetisches Designzitat im Premiumsegment dient.
Insbesondere im Premiumsegment fungiert der Doppelsteg heute als visuelles Differenzierungsmerkmal. Er verleiht Fassungen eine klare Identität und spricht Kunden an, die gezielt nach charakterstarken Brillen suchen. Götti Dimension greift dieses Bedürfnis auf und übersetzt das klassische Design in eine reduzierte, moderne Formensprache. Der Doppelsteg wirkt dabei nicht nur nostalgisch, sondern als grafisches Element mit Tiefe und Präsenz. Die Anlehnung an die Aviator-Optik bleibt erkennbar, wird jedoch in einer leichteren, zeitgemäßen Form interpretiert.
3D-Druck bei Brillen: Welche Vorteile bietet die additive Fertigung für Augenoptiker?
Ein zentraler Aspekt der Götti Dimension Kollektion ist die Fertigung im 3D-Druckverfahren. Die Modelle Ceni und Cenaya entstehen in der Schweizer Manufaktur des Unternehmens und werden Schicht für Schicht aus Polyamid aufgebaut, bevor sie von Hand montiert werden.
Der 3D-Druck ermöglicht eine hohe Präzision, konstante Qualität und große gestalterische Freiheit. Komplexe Formen, feine Kanten und filigrane Strukturen lassen sich dadurch präziser realisieren als mit klassischen Produktionsmethoden. Laut Hersteller trägt die additive Fertigung entscheidend dazu bei, den Doppelsteg in eine besonders leichte und komfortable Form zu überführen.
Materialmix & Farbvielfalt: Wie positioniert sich die Götti Dimension Kollektion im Sortiment?
Gestalterisch setzt Götti Dimension auf differenzierende Elemente. Ein sichtbares Edelstahlscharnier verbindet Front und Bügel und fungiert zugleich als bewusst eingesetztes Designfeature. Ergänzt wird dies durch die Silk Touch Oberfläche, die für eine matte Optik und eine weiche, gleichmäßige Haptik sorgt. Der Kontrast zwischen technischer Präzision und softer Oberflächenanmutung schafft eine eigenständige Designsprache.
Mit 15 Farbvarianten bietet die Kollektion zudem eine hohe Sortimentsbreite. Für Augenoptiker ergibt sich daraus die Möglichkeit, unterschiedliche Zielgruppen gezielt anzusprechen – von klassischen Business-Kunden bis hin zu modeaffinen Käufern mit Hang zu auffälligen Statement-Fassungen. Die breite Farbpalette knüpft an frühere Dimension Linien an und deutet auf eine konsistente Markenstrategie hin. Für den Fachhandel bedeutet das Planungssicherheit und eine klare Positionierung im Premiumbereich.
Mit Ceni und Cenaya gelingt Götti Dimension eine Neuinterpretation der Doppelsteg-Brille. Die Verbindung aus ikonischem Design, 3D-Druck-Technologie und Schweizer Manufakturqualität macht die Modelle relevant für den Fachhandel. Statt eines reinen Retro-Revivals zeigt sich hier eine Weiterentwicklung eines klassischen Gestaltungselements. Für Augenoptiker, die ihr Sortiment im Premiumsegment schärfen und designaffine Kunden ansprechen möchten, stellen die neuen Modelle eine mögliche Ergänzung dar. Perspektivisch dürfte sich der Trend zu technologisch gefertigten, individualisierten Fassungen weiter verstärken.
Quelle: Götti Dimension: Der Doppelsteg ist zurück








