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CooperVision fördert Nachwuchs

Optometristin Katharina Manz ist vom Nebenjob im Familienbetrieb zur internationalen Referentin aufgestiegen – dank CooperVision-Programmen wie Workshops, OptiStudent Award und OptiExpertTM Star Speaker. Ihr Weg zeigt, welchen Stellenwert Nachwuchsförderung für den Kontaktlinsenhersteller hat – und wie stark gezielte Wissensvermittlung Karrieren prägen kann.

CooperVision fördert Nachwuchs
Katharina Manz gewann 2023 den zweiten Platz beim CooperVision OptiStudent Award in Budapest. (Bild: © CooperVision)

Die 31-Jährige hat innerhalb weniger Jahre eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Neben ihrer Tätigkeit im familieneigenen Augenoptikbetrieb engagiert sie sich heute als Referentin, Fachautorin und internationale Sprecherin zu Kontaktlinsen-Themen. Unterstützt wurde ihr Weg vom Kontaktlinsenhersteller CooperVision, der weltweit Programme zur Förderung junger Fachkräfte anbietet.

Vom Nebenjob im Familienbetrieb zur Optometristin

Der Einstieg in die Augenoptik war für Katharina Manz zunächst ungeplant. Ursprünglich wollte sie Zahnmedizin studieren. Um sich den Studienplatz zu sichern, begann sie zunächst eine Ausbildung zur Zahntechnikerin. Und um ihr Gehalt aufzubessern, arbeitete sie parallel im Familien-Augenoptikgeschäft.

Hier wuchs ihre Affinität zum Berufsfeld. Rückblickend erkannte sie die Weiterführung des Familienbetriebs als Perspektive – was sie zum dualen Studium der Augenoptik und Optometrie an der Hochschule München motivierte. Dieser duale Studiengang verbindet akademische Inhalte mit der Ausbildung zum Augenoptikergesellen.

Kontaktlinsenforschung im Studium: Zusammenarbeit mit CooperVision

Im Studium kam Manz intensiver mit CooperVision in Kontakt: Der Hersteller veranstaltete an der Hochschule München einen Workshop zur Anpassung multifokaler Kontaktlinsen, die Presbyopie durch mehrere Sehbereiche in einer Linse korrigieren.​

Anschließlich ergab sich ein Austausch, der zu einer engen Betreuung während ihrer Bachelorarbeit führte. Der Titel: „Eine prospektive Umfrage zur Anwendung von Anpassleitfäden für weiche multifokale Kontaktlinsen“. Basierend auf einer Onlinebefragung mit 394 Fachleuten (rekrutiert über Netzwerke und CooperVision-E-Mail-Verteiler) analysierte sie die Rolle strukturierter Leitfäden in der Praxis. Ergebnis: Die Anpassleitfäden würden von einer Mehrheit der Anpasser genutzt und als hilfreich empfunden, zeigten aber Diskrepanzen zwischen Theorie und Praxis – eine praxisnähere Optimierung sei empfehlenswert. Diese Arbeit gewann 2023 den zweiten Platz beim CooperVision OptiStudent Award in Budapest.

Nach dem Bachelorabschluss wurde Manz gefragte Referentin für Kontaktlinsenanpassung und gehört heute zu den wenigen ausgewählten Mitgliedern des internationalen OptiExpertTM Star Speaker Programms von CooperVision, das Referenten für Schulungen qualifiziert.​ Als Key Opinion Leaderin nutzt sie ihre Expertise und Glaubwürdigkeit, um Meinungen von Kollegen zu beeinflussen, Best Practices zu fördern und CooperVision bei der Vermarktung sowie Weiterentwicklung von Anpassmethoden zu unterstützen.

In Vorträgen fokussiert sie weiche multifokale Kontaktlinsen – anspruchsvoll durch Sehbereiche, Pupillengrößen und Sehgewohnheiten. Präzise Anpassung entscheidet über dauerhafte Nutzung bei presbyopen Menschen. Laut Manz ist systematischer Wissenstransfer zentral: Neue Technologien und Methoden müssen schnell in die Praxis gelangen, um Kunden zeitgemäß zu versorgen – mit fachlichen und wirtschaftlichen Vorteilen wie Kundenbindung.​

Katharina Manz erklärt dazu rückblickend: „Ich habe im Laufe meines Studiums und meiner Arbeit eine große Leidenschaft für die Optometrie und für Kontaktlinsen, speziell für die weiche multifokale Kontaktlinse, entwickelt. Meine Begeisterung für den Beruf und das Produkt kann ich in Seminaren sehr gut teilen und meine Motivation an Kollegen und Kolleginnen, Auszubildende und Kontaktlinsenanpasser weitergeben.“

Nachwuchsförderung als strategisches Thema der Augenoptik

CooperVision setzt auf Schulungen, Workshops und Hochschulkooperationen, um Talente früh Perspektiven und internationale Netzwerke zu eröffnen. „Nachwuchskräfte zu fördern und zu binden, die das Unternehmen und die Branche mit Kompetenz und Weitsicht in eine sichere Zukunft in der Augenoptik führen, ist für CooperVision ein besonderes Anliegen“, erläutert Dr. Ole Roßbach, Head of Marketing & Professional Affairs von CooperVision.

Manz vertieft ihr Wissen derzeit im Masterstudiengang Vision Science and Business Optometry an der Hochschule Aalen mit einer Studie zur Optimierung multifokaler Linsen-Anpassung. Parallel arbeitet sie als Optometristin im Familienbetrieb, verbindet Forschung mit Praxis und tritt international als Referentin und Autorin auf. CooperVision spricht mit Programmen wie dem OptiStudent Award und OptiExpertTM Star Speaker gezielt junge, talentierte Fachkräfte an – und das kann letztendlich auch ein Baustein sein, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Zur Pressemitteilung: CooperVision fördert den Nachwuchs. | CooperVision Germany (2026)

Christoph Hillermann-Giannoutsos