Mit der Auszeichnung „Brillenträger des Jahres 2026“ rückt das Kuratorium Gutes Sehen e.V. einen der bekanntesten Entertainer Deutschlands in den Fokus. Die Wahl fiel auf Hape Kerkeling, der seit Jahrzehnten die deutsche Medienlandschaft prägt und seine Brille selbstverständlich als Teil seines öffentlichen Auftritts trägt. Damit würdigt das Kuratorium nicht nur eine prominente Persönlichkeit, sondern auch eine Haltung, die im Alltag vieler Menschen noch immer nicht selbstverständlich ist.

Ein Vorbild für gutes Sehen: Hape Kerkeling als Brillenträger des Jahres
Wie wir bereits berichteten, wurde Bjarne Mädel vergangenes Jahr Brillenträger des Jahres 2025. Damit setzte das Kuratorium Gutes Sehen e.V. ein klares Statement für Authentizität und das selbstverständliche Leben mit Alterssichtigkeit. Mit Hape Kerkeling folgt nun der nächste prominent besetzte Jahrgang der Tradition.
Die Auszeichnung wird seit dem Jahr 2000 an Persönlichkeiten verliehen, die öffentlich sichtbar sind und dazu beitragen, Vorbehalte gegenüber der Brille abzubauen. Kerkeling erfüllt diese Rolle in besonderer Weise. Sein Umgang mit der eigenen Fehlsichtigkeit ist geprägt von Gelassenheit und Humor. Eine Brille, so wird er zitiert, könne „klüger, interessanter und modisch mutiger wirken lassen“.
Seine eigene Seherfahrung beschreibt der Entertainer rückblickend mit einem Augenzwinkern. Erst im Alltag, etwa beim Lesen von Kleingedrucktem im Supermarkt, sei ihm bewusst geworden, dass gutes Sehen keine Selbstverständlichkeit ist. Mit etwa vierzig Jahren begann er, regelmäßig eine Brille zu tragen, und korrigiert heute die typische Alterssichtigkeit, also die nachlassende Sehfähigkeit im Nahbereich.
Vorbehalte gegenüber der Brille: Warum sich viele Menschen schwer tun
Gerade im mittleren Lebensalter verändert sich die Sehleistung oft schleichend. Dennoch zögern laut Studien weiterhin viele Menschen, eine Sehhilfe dauerhaft zu nutzen oder ihre Augen regelmäßig überprüfen zu lassen. Als Gründe werden häufig ästhetische Vorbehalte genannt. Die Brille wird noch immer von manchen als Zeichen des Älterwerdens wahrgenommen.
Hier setzt die Arbeit des Kuratoriums an. Ziel ist es, gutes Sehen als selbstverständlichen Bestandteil des Alltags zu etablieren und die Brille als Ausdruck von Persönlichkeit zu positionieren. Die Auszeichnung „Brillenträger des Jahres“ ist dabei ein bewusst gesetzter Impuls, der mediale Aufmerksamkeit erzeugen und langfristig Einstellungen verändern soll.
Kerkeling, der aktuell in zwei Filmen im Kino zu sehen ist („Extrawurst“ sowie „Horst Schlämmer sucht das Glück“), begegnet solchen Vorbehalten mit Humor. Man verliere mit einer Brille nicht sein Gesicht, sondern finde es erst, so seine pointierte Einschätzung. Diese Haltung kann gerade für Optiker im Beratungsgespräch ein wertvoller Anknüpfungspunkt sein.
Brille als Accessoire: Wie die Brille zum Stilmittel wird
Dass die Brille weit mehr ist als eine reine Sehhilfe, zeigt sich auch in Kerkelings künstlerischer Arbeit. Äußere Merkmale nutzt er gezielt, um Figuren zu formen und ihnen Wiedererkennbarkeit zu verleihen. Die Brille fungiert dabei gewissermaßen als „Zepter des Charakters“, wie er es formuliert.
Diese Perspektive verweist auf eine Entwicklung, die auch im Markt sichtbar ist. Die Brille hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend vom medizinischen Hilfsmittel zum modischen Accessoire gewandelt. Stil, Material und Form werden bewusst gewählt und tragen zur individuellen Inszenierung bei. Für Augenoptiker ergibt sich daraus die Aufgabe, neben der funktionalen Beratung auch stilistische Kompetenz zu vermitteln.
Brillenträger des Jahres seit 2000: Eine Tradition mit Signalwirkung für gutes Sehen
Mit Kerkeling wird bereits der 21. Preisträger geehrt. In den vergangenen Jahren erhielten unter anderem Bjarne Mädel, Joko Winterscheidt, Ralph Caspers und Wigald Boning den Titel. Die Auswahl zeigt, dass das Kuratorium gezielt Persönlichkeiten aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen einbezieht, um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.
Seit seiner Gründung im Jahr 1949 verfolgt das Kuratorium Gutes Sehen das Ziel, über Themen rund um gutes Sehen und Sehhilfen aufzuklären. In Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Beratern werden Informationen zu Sehproblemen, Sehtests und visuellen Anforderungen im Alltag bereitgestellt.
Die Wahl von Hape Kerkeling zum Brillenträger des Jahres 2026 unterstreicht, dass die Brille längst Teil eines selbstbewussten öffentlichen Auftretens sein kann. Für Augenoptiker bietet die Auszeichnung eine kommunikative Chance: Sie liefert Argumente, um Vorbehalte abzubauen und Kunden für gutes Sehen zu sensibilisieren. Kerkelings Haltung kann dabei als glaubwürdiges Beispiel dienen, wie sich Funktionalität und Persönlichkeit überzeugend verbinden lassen.
Zur Pressemitteilung: Hape Kerkeling ist Brillenträger des Jahres 2026
- Hape Kerkeling ist Brillenträger des Jahres 2026 - 1 April, 2026
- Das sind die Brillentrends 2026 - 30 März, 2026
- Meta Ray-Ban Display: EU-Regeln verzögern Marktstart in Europa - 27 März, 2026




