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Brillenglas-Special Teil 1: Zwei Glashersteller, unterschiedliche Strategien – Hoya und ZEISS

Womit starten eigentlich die Brillenglashersteller in dieses Jahr? Wir haben uns mit den Herstellern augetauscht, Teil 1: Hoya und Zeiss. Diese Hersteller verfolgen 2026 unterschiedliche Wege im Brillenglasbereich. während Zeiss mit den neuen ClearMind Gläsern den Fokus auf weniger Randunschärfen und geringere kognitive Belastung beim Sehen legt, setzt Hoya mit Sensity Colours auf polychrome Gläser, die sehr schnell die Farbe ändern. Selbstverständlich haben beide Hersteller aber noch mehr Neuheiten im Gepäck.

Zwei Glashersteller, unterschiedliche Strategien – warum Hoya und Zeiss 2026 besonders auffallen
Bildquellen: Hoya & ZEISS

ZEISS ClearMind: Mehr Sehkomfort und weniger Belastung

Der Alltag vieler Menschen ist von Reizen überflutet – da möchte Zeiss zumindest das sehen mit Brille angenehm gestaltetn. Und genau hierfür hat der Hersteller sein Zeiss ClearMind-Sortiment entwickelt. Dabei handelt es sich um Brillengläser, die speziell dafür entwickelt wurden, um Randschärfen zu reduzieren und die kognitive Belastung beim Sehen zu verringern. Sie sorgen dafüf, dass sich das Auge weniger anstrengen muss – besonders beim längeren Arbeiten am Bildschirm oder beim Lesen.

Darüber setzt Zeiss weiterhin auf seine Glasbeschichtung DuraVision Plus, die das Glas widerstandsfähiger macht und die Reinigung deutlich einfacher gestaltet.

Zwei Glashersteller, unterschiedliche Strategien – warum Hoya und Zeiss 2026 besonders auffallen

Ergänzt wird das Sortiment des Herstellers aus Aalen durch digitale Hilfsmittel fürs Optik-Geschäft, beispielsweise das ZEISS MYO 200 Myopie-Biometer und die MyoConsult-Software, die Augenoptiker bei der strukturierten Myopie-Beratung unterstützen. Mit dem medizinischen Augen-Check-up Plus im EyeCare Network will Zeiss außerdem Screening-Angebote enger mit augenärztlichen Befunden verknüpfen.

Hoya und Zeiss 2026

Hoya Sensity Colours bauen Stil in Alltag ein

Die Neuheit von Hoya ist im Kontrast dazu in einem ganz anderen Segment zuhause: Mit seinen Sensity Colours bietet der Hersteller farbige Brillengläser, die sich durch eine besonders schnelle Aufhellung auszeichnen. Die photochromen Gläser besitzen einen Licht- und einen Blendschutz und sind in sechs verschiedenen Farbkombinationen erhältlich. Durch die schnelle Aufhellung in Innenräumen im Vergleich zu früheren Generationen adressiert Hoya die bisherigen Vorbehalte gegenüber photochromer Gläser. Sie können im Alltag teilweise Sonnenbrille und klare Brille ersetzen und bieten dadurch sowohl Schutz als auch Sehkomfort.

Zwei Glashersteller, unterschiedliche Strategien – warum Hoya und Zeiss 2026 besonders auffallen

Hoya MiYOSMART: Myopie-Management für Kinder und Jugendliche

Aber auch auf Myopiemanagement bei Kindern setzt der Hersteller weiterhin: Hoya MiYOSMART deckt farblose Gläser bis -13 Dioptrien ab, sodass auch stark kurzsichtige Kinder und Jugendliche mit der D.I.M.S.-Technologie versorgt werden können. Diese Technologie nutzt kleine, gezielte Defokus-Segmente auf dem Brillenglas, die das Längenwachstum des Auges bremsen, während die zentrale Sicht scharf bleibt. So verlangsamt sie die Progression der Kurzsichtigkeit bei Kindern, ohne die Sehqualität zu beeinträchtigen. Somit lässt sich Myopie-Management über einen breiteren Stärkenbereich konsistent anbieten, ohne bei hohen Myopien auf konventionelle Gläser ohne D.I.M.S.-Technologie ausweichen zu müssen.

Hoyalux iD MySense: Komfort bei Bildschirmarbeit

Und nicht zuletzt hat Hoya mit Hoyalux iD MySense ein personalisiertes Gleitsichtglas im Sortiment, mit dem dann doch wieder der Bogen zu ZEISS gespannt weden kann: Das Glas vergrößert das Sichtfeld im Nah- und Zwischenbereich und erleichtert den schnellen Wechsel zwischen Smartphone, Laptop und Ferne, sodass der Alltag am Bildschirm, im Büro oder unterwegs deutlich entspannter wird. Die Gläser werden mithilfe spezieller Messungen auf Blickrichtung, Körperhaltung und persönliche Sehweise abgestimmt, was eine schnelle Eingewöhnung ermöglicht. So bleibt das Seherlebnis den ganzen Tag über komfortabel und natürlich, ohne dass man sich ständig auf die Gläser konzentrieren muss.

Hoya vs. Zeiss: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Bei genauem Hinsehen sind sich die Hersteller in ihren Strategien also doch nicht so unähnlich: 2026 setzen sowohl Hoya als auch Zeiss klare Schwerpunkte bei Myopie-Management, Screening und alltagstauglichen Sehkonzepten, jeweils jedoch mit unterschiedlichen Ansätzen. Zeiss verfolgt einen stark systemorientierten Ansatz, der Gläser, Messgeräte, Software und Netzwerkstrukturen miteinander verknüpft und damit umfassende, strukturierte Versorgungslösungen ermöglicht. Hoya legt den Fokus eher auf praxisnahe, direkt nutzbare Lösungen, die sich an den Bedürfnissen verschiedener Zielgruppen orientieren. Seid gespannt auf Teil 2 unseres Brillenglas-Specials!